Zwerg-Welsumer Hühner

Zwerg Welsumer

Züchter: 

  • Jan-Hindrik Jonker, Hoogstede-Tinholt
    Farbschlag: rost-rebhuhnfarbig

Beschreibung: Das Zwerg-Welsumer ist eine Rasse des Haushuhns. Es wurde in Deutschland erzüchtet und hat sich hier zum populärsten Zwerghuhn mit der stärksten Verbreitung entwickelt. Zwerg-Welsumer sind neugierige, genügsame Zwerghühner, die im allgemeinen als sehr robust und winterhart gelten. Daher eignen sie sich auch sehr gut als Anfängerhuhn.

Welsumer Hühner entstanden in Holland (u. a. in Welsum) und wurden 1919 in Holland als Rasse anerkannt und dann auch nach Deutschland eingeführt.

Der Rassestandard fordert für den Hahn einen walzenförmig gestreckten Rumpf und eine waagerechte Körperhaltung. Hals, Rücken und Läufe sollen mittellang sein, die Brust breit und gut gerundet, der Sattel breit und voll befiedert. Die Flügel sollen gut entwickelt, aber fest anliegend sein. Der Schwanz soll gut entwickelt, aber mäßig lang sein und ziemlich hoch getragen werden. Gefordert wird außerdem, dass der tief ausgeschnittene Einfachkamm, die kurzen und gerundeten Kehllappen, die mittelgroßen und mandelförmigen Ohrlappen und das unbefiederte Gesicht lebhaft rot gefärbt sind, Läufe und Schnabel gelb, wobei letzterer auch hell-hornfarbig sein darf. Als Augenfarbe ist ein Orangerot vorgesehen. Die Brustzeichnung ist bei allen Farbenschlägen dreigeteilt: Jede Feder von der Oberbrust bis zum Bauchgefieder weist drei klar abgegrenzte Farbfelder auf: Am Federgrund grauschwarz bzw. blaugrau, im Mittelteil die jeweilige Hauptfarbe des Tieres und an der Spitze ein großes schwarzes oder blaues Farbfeld (nicht Tupfen).

Die Hennen wirken etwas kompakter, da ihr Schwanz deutlich angezogen ist. Trotzdem ist er geschlossen. Sie tragen einen mittelgroßen Stehkamm. Das Gefieder aller vier anerkannter Farbenschläge weist eine Pfefferung, also feine schwarze Pünktchen in den Federn des Mantel- und Flügelgefieders, auf.

Hähne sollen bis 1300 g wiegen, Hennen bis 1000 g. Dadurch, dass immer wieder Hennen der Großrasse eingekreuzt werden, sieht man aber immer wieder Tiere, die größer und schwerer sind. Bruteier sollen mindestens 47 g wiegen.

Bildnachweis: Superbass, via Wikimedia Commons, Creative Commons

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