Marans

Marans Hühner

Züchter: 

  • Hartmut Slüter, Uelsen
  • Farbschlag: blau-kupfer, schwarz-kupfer

Beschreibung: Marans ist die Bezeichnung einer großen Hühnerrasse, die in Frankreich um die Stadt Marans erzüchtet wurde. Ihre Zucht lässt sich bis auf die Mitte des 19. Jh. zurückverfolgen. In Deutschland ist die Rasse seit 1979 anerkannt.

Marans sind sehr auslauffreudige, lebendige und dennoch etwas scheue Tiere, manche können auch einen leicht kämpferischen Charakter entwickeln. Bei der Zucht wird nebst dem Körperbau und dem Federkleid jeweils auch auf eine möglichst dunkle Färbung der Eier geachtet. Die Legeleistung beträgt um die 180 bis 200 Eier im Jahr. Das Bruteiermindestgewicht liegt bei 65 g. Der Hahn hat ein Gewicht von 3,5–4 kg und die Henne 2,5–3 kg.

Eine Eigenschaft dieser Hühnerrasse sind die dunkelbraunen bis hellbraunen Eier, welche mit dunklen Flecken bedeckt sein können. Mit dem Alter, meist schon nach einem Jahr, verlieren die Eier der Marans die dunkelbraune Färbung, sie sind dann hellbraun mit wenigen etwas dunkleren Flecken. Dies gilt allerdings nur für die jeweilige Legeperiode. Mit dem Beginn der nächsten sind die Eier wieder so dunkel, wie sie es am Anfang waren. Eine weitere Besonderheit dieser Eier ist ihre sehr dicke Schale, welche eine Verdunstung der Flüssigkeit und das Eindringen von Keimen und Bakterien verzögert. Dadurch können sie nicht nur sehr lange gelagert werden, sondern taugen auch noch nach mehreren Monaten zum Ausbrüten.

Bildnachweis: Nienetwiler, via Wikimedia Commons, , Creative Commons

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